jump to navigation

NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN TEIL IV – Der Stein des Anstoßes 22. April 2010

Posted by Archaeus in Alle Beiträge der Startseite (Home), Die Gestalt der Zeit als Gegenwart (Aktuelles).
Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
comments closed

Über den Stein des Anstoßes

Wann und wo beginnt das Ungelöste, das lange Zeit später bei jeder Aktivierung als Verderben Eingang in die Erscheinung erhält? Meist sind es nur Knotenpunkte, die man zu sehen bekommt, an denen auf das bereits Verdrängte weiteres Ungelöstes gehäuft wird. Aber irgendwo hat es auch seinen Anfang, genau so, wie sich solche Fügungsstränge auch wieder abschwächen und auflösen können, wenn die Menschen ihr Leben so leben, daß die ausgeschlossene Gestalt wieder ins Leben einfließt.

Mir ist in der polnischen Geschichte ein solch markanter Punkt ins Auge gefallen, ein Stein des Anstoßes der Kugel des Verdrängten, die rollt und rollt…

In der Zeit der Adelsrepublik war es zur eklatanten Führungsschwäche und Handlungsunfähigkeit Polens gekommen. Der „Stein des Anstoßes“ hierzu war das Aussterben des Mannesstammes in der Herrscherdynastie der Jagiellonen gewesen. Erst infolge des Erlöschens dieser Dynastie wurde Polen-Litauen von der Erbmonarchie in eine Wahlmonarchie überführt.

Der letzte König der Jagiellonen war Sigismund II. August, der trotz seiner drei Ehen kinderlos blieb.

Der kinderlose König: (mehr …)

Advertisements

NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN TEIL III – Ein Ausflug in die Geschichte 22. April 2010

Posted by Archaeus in Alle Beiträge der Startseite (Home), Die Gestalt der Zeit als Gegenwart (Aktuelles).
Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
comments closed

Noch ist Polen nicht verloren…

Man kann sich nicht helfen, dieser Beginn der polnischen Nationalhymne wirkt einfach wie das Pfeifen im Walde. Schon rein semantisch zwingend droht das Damoklesschwert des unausgesprochenen Nachsatzes „aber vielleicht bald“. Daß solch ein Text zur Nationalhymne avancieren kann, ist Zeichen gewordene Volksidentität. „Verloren“ ist geradezu der Schlüsselbegriff für Polen. Diesem Volk ging immer wieder sein Ort, sein Revier verloren. Beim Versuch, sich einen Überblick über die Geschichte Polens zu verschaffen, gerät unweigerlich die chaotische Verlorenheit dieses Volkes auf unsicherer Erde in den Fokus. Alle Versuche einer dauerhaften Sicherung von Landesgrenzen und der Schaffung eines unabhängigen Staates scheiterten durch die Geschichte hindurch immer und immer wieder. Polen erscheint als der ewige Zankapfel, die ewige Beute, die es aufzuteilen gilt. Zerrissen, teilweise zusammengefügt, wieder auseinandergerissen, erneut geteilt, verschachert, erst Teil jener Großmacht, dann Teil jenes Weltreichs. Wer oder was ist Polen? Genau das. Nach dem langen und wiederholten Erleben der Opferrolle ist es in der eigenen Wahrnehmung zuvorderst Opfer.

Soll sich das ändern, soll sich dieses Empfinden ändern, und soll es künftig nicht wieder Opfer werden, dann ist die Aufschlüsselung des Verdrängten dringend erforderlich. Der Opferwerdung geht zwingend eine Schwächung voraus. Leben verläuft prozeßhaft, gewisse Dinge können nur geschehen, wenn andere vorangegangen sind. Auf diese Weise baut sich Ungelöstes, Verdrängtes auf, aber auch wieder ab. Daß Polen wie zuletzt zwischen zwei Reiche des Bösen, das stalinistischen Rußland und Hitler-Deutschland geraten ist und zu deren Spielball reduziert wurde, ist Folge der Geschichte, die davor stattfand. Es gilt, den Faden am Beginn der Schwächung und der Opferrolle aufzunehmen, diesen gilt es zu verstehen. Dabei muß man in der Geschichte schon ein Stück zurück gehen. (mehr …)

UND WIEDER EIN JUMBOJET ÜBER MANHATTAN… 30. April 2009

Posted by Archaeus in Alle Beiträge der Startseite (Home), Die Gestalt der Zeit als Gegenwart (Aktuelles).
Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
comments closed

Am 27. April erlaubte sich die Fügung einen schlechten Scherz – so könnte man glauben. Doch folgt sie nur der mannigfachen Verwobenheit der Zeit in ihren Rhythmen.

Ein großer Passagierjet, eine Boeing 747, fliegt an einem heiteren Morgen gegen 10 Uhr im Tiefflug über Manhattan (siehe hier, eine Amateur-Videoaufnahme des Flugs ist hier zu sehen). Sehr tief, sehr nahe an den hohen Gebäuden, in eine Kurve geneigt. Es gibt wohl kaum jemanden, der hierzu keine Assoziationen hätte. Um fast dieselbe Tageszeit flog auf fast derselben Bahn der Jumbojet, der am 11. September 2001 in den Nordturm des World Trade Centers raste. Nur war er diesmal von zwei F16-Fighterjets begleitet. Ein entführtes Flugzeug, das von der Abwehr gejagt wird? Die meisten New Yorker, die um diese Zeit gen Himmel sahen, dachten genau dies. (mehr …)

ERGÄNZUNG ZUM THEMA USA UND 22 GRAD ZWILLING 9. Oktober 2008

Posted by Archaeus in Alle Beiträge der Startseite (Home), Die Gestalt der Zeit als Gegenwart (Aktuelles).
Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,
comments closed

Im vorangegangenen Beitrag habe ich darauf hingewiesen, daß sich 22 Zwilling als bedeutsamer Grad für die USA erwiesen hat. Nicht nur steht der Mars der Unabhängigkeitserklärung darauf und wird durch den Mond auf eben diesem Grad im aktuellen Septar der Großen Konjunktion (nach dem Zehnerrhythmus) zu einem de-facto Mars-Mond aktualisiert, nein, auch die so folgenschwere Entkopplung von Dollar und Gold zeigt denselben Mondstand, ebenso wie die Rede von Bush Senior zur Neuen Weltordnung. Wie selbstverständlich haben sowohl Vater als auch Sohn Bush denn auch entscheidende Planeten auf diesem Grad, Bush Senior die Sonne, Bush Junior Uranus. (mehr …)