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EINE STRAHLENDE ZUKUNFT II – Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe von Fukushima 5. April 2011

Posted by Archaeus in Alle Beiträge der Startseite (Home), Die Gestalt der Zeit als Gegenwart (Aktuelles).
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Die Zerstörung der Kernreaktoren in Fukushima beginnt mit einem der stärksten Erdbeben, die jemals von Menschen gemessen wurden. Das Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala hatte, wie man weiß, einen furchtbaren Tsunami zur Folge, der als solcher noch verheerendere Zerstörung nach sich zog, als das gewaltige Erdbeben selbst es getan hatte.

Erdbeben vor Ostküste Japans 2011

Erdbeben vor der Ostküste Japans, 11.03.2011, 05:46:25h GMT,
Bebenzentrum: 142O22, 38N19

Verbundlage:

Fische-Wassermann-Steinbock führt vom dritten in den zweiten Quadranten und weist auf das Zeit- und Namenlose hin, das zur Begegnung in der Gegenwart und zum Geschehen des Lebens wird.

Verbundanfang:

Das Zeichen Fische führt vom achten in das siebte Haus, sozusagen aus der Unterwelt des Neptunischen in die Gegenwart und das öffentliche Bewußtsein. Die Medien überschwemmten die Gegenwart mit Bildern des Hades, die keinen Zweifel darüber zulassen, daß die Hölle auf Erden existiert. Mit dem Wissen des Geschehenen kann man die Beherrschung des achten Haus durch das Zeichen Fische, bzw. durch Neptun, hier ganz präzise als „vom Meeresuntergrund ausgehend“ identifizieren.

Es handelt sich um Mond-Neptun, sodaß der Mond als Herrscher des zwölften Hauses bestätigt, daß es namenlose Inhalte des Unbewußten sind, die nicht nur öffentlich, sondern im zehnten Haus auch bestimmend werden. Auf einer Ebene ist Mond-Neptun natürlich auch der Tsunami. Horoskope von Tsunami-Ereignissen zeigen mit Vorliebe Mond-Neptun oder Mond-Pluto. Auf dieser Ebene der Deutung stellt Mond das Rhythmische des Fließens, die Welle dar und Neptun das Große Wasser oder das Meer. Es ist der Tsunami, der auf grauenvolle Weise maßstäblich wird. Eine andere Deutungsebene betrifft das Volk, das hier im Wettkampf unterliegt, dessen Selbstwertgefühl nun grundlegend in Frage gestellt wird. Mond-Neptun steht nicht nur für die Konkurrenz zwischen gleichgeschlechtlichen Konkurrenten, inklusive Geschwistern, sondern auch für die Konkurrenz zwischen Völkern, wobei der Mond im Sinne ihrer empfundenen Herkunftsidentität wirkt.

Neptun zieht als Herrscher des achten Hauses den in den Fischen befindlichen Mars in die Gegenwart, mittels der Auftriebsenergie aus dem Unterirdischen. Mit 7,5 Grad Orbit kann man getrost auch einen Sonne-Mars konstatieren, der im Aspekt zu Pluto im fünften Haus steht. Sonne-Mars-Pluto vom achten zum fünften Haus ist eine potentiell absolut lebensfeindliche und zerstörerische Konstellation. Der Aspekt von Sonne-Pluto wird sowohl durch Pluto im fünften Haus als auch durch die Sonne im achten Haus verstärkt und zeigt den Kern des Problems. Beginn und Ende des Verbunds fallen zusammen. Die Dominanz der Selbstvergöttlichung menschlichen Größenwahns und seiner „Goldenen Kälber“, zu denen ganz gewiß die Kernkraft-Kathedralen zählen, besiegen das Leben. Das Verdrängte des Lebens zerstört, wenn es ausgelöst und herausgefordert wird, diese Kathedralen wieder, zugleich mit unzähligen Menschenleben. Mars-Pluto steht dabei für die Erdbewegung wie für die zerstörerische Gewalt des Geschehens, Sonne-Mars für die Unvereinbarkeit mit dem Leben.

Pluto-Uranus-Merkur deutet meines Erachtens auf die Erdbebenursache, zumal Uranus-Merkur sich nicht mehr in den Fischen, sondern im Widder befindet und damit zur Voraussetzung für den Verbund gehört. Ich habe festgestellt, daß Planeten, die sich zwar nicht im Anfangszeichen eines Verbunds befinden, wohl aber noch im Haus des Verbundanfangs immer auch die Voraussetzung eines Vorgangs oder Geschehens beschreiben. Hier ist es die tektonische Spannung der Kontinentalplatten, die sich in einer vulkanischen Bruchzone unter marsischem Getöse plötzlich löst. Der Idee nach ist diese Spannung Saturn-Uranus. Eine versteckte Saturn-Uranus-Dynamik ist durch die Lücke von Jupiter-Pluto (Jupiter-Neptun) auch in diesem Horoskop gegeben. Diese Spannungsdynamik zwischen neuem Ursprung und alter Gestaltgrenze entspricht den häufig unter Jupiter-Pluto stattfindenden Explosionen, seien sie natürlichen oder künstlichen Ursprungs, im wörtlichen oder übertragenen Sinn. Die Legierung des eigentlich Unvereinbaren wird gesprengt und zurückgeführt in unfigurierte Energie, die in der Folge wieder frei ist, neuen Ursprüngen und Bestimmungen Erscheinung zu verleihen. Zusätzlich stellt hier auch Merkur-Uranus eine Diagonale von Saturn-Uranus dar und steht u.a. für den Spalt, in diesem Sinne wohl auch für den Bruchgraben der Kontinentalplatten. Auch in der Kernspaltung spielt Merkur-Uranus eine gewisse Rolle. Aber dazu später.

Eine Anmerkung zu Uranus auf 0° Widder:

Die Zeitqualität wird derzeit sehr stark durch Pluto im Steinbock mitbestimmt. Beim Eintritt in den Steinbock (siehe PLUTO IM STEINBOCK) herrschte zudem Pluto-Uranus, ein Aspekt, der eine ganze Weile andauern wird, nämlich bis in das Jahr 2015. Durch die scheinbaren Rückläufigkeiten von Pluto und Uranus sind die beiden Planeten zwar nicht durchgehend in einem Aspektorbit, aber im Hintergrund klingt ihre Verbindung im gesamten relevanten Zeitraum ständig mit. Eine ganz besondere Verschärfung war allerdings zum jetzigen Eintritt von Uranus in den Widder zu erwarten. Beide Planeten stehen dem Sinne nach jetzt kardinal in Widder und Steinbock und signalisieren so einen „unausgesprochenen“ Hintergrund der charmanten Paarung Mars-Saturn!

Durchführung und Verbundergebnis:

Jetzt erst wenden wir uns der Durchführung im Wassermann zu. Der Zorn des Poseidon, der sich mit Getöse aus den Tiefen des Meeres erhebt und als Riesenwelle die Gegenwart überschwemmt, wirkt in der Verborgenheit des achten Hauses weiter, nachdem er auf dem Weg vom siebten zum sechsten Haus die Bedingungen des Lebens aufhebt. Die Kernschmelze ist ominös, niemand sieht sie, jedwede (messtechnische) Analyse des sechsten Hauses ist aufgehoben, die Kernspaltung schreitet unaufhaltsam voran und beschert im Verbundergebnis mit Pluto im fünften Haus die Verneinung des Lebens, die sich mit Saturn im dritten Haus konkret darstellt und die gesamte Funktionalität eines Volkes einengt bis beendet. Die Bedingungen sind hart mit diesem Mars-Saturn(-in der Übertragung auch Pluto). Man ist gefangen in einer Welt, deren Betriebsamkeit durch einen gewaltigen Pinselstrich zum Stillstand gekommen ist, mit dem der Mars im Auftrag Neptuns über die Erde gefegt ist, das Land verschoben und die Erdachse verändert hat.

Hier treffen sich nun interessanterweise intuitives Empfinden und Realität. Die Beschleunigung der subjektiven Zeit, siehe
EINE STRAHLENDE ZUKUNFT I – Die Akzeleration der Zerstörung und ein Traum, hat also ihr Mikro-Pendant in einer schnelleren Erdrotation. Schon das gewaltige Beben in Chile hatte 2010 die Erdachse verschoben und die Erde schneller und mit kürzeren Tagen rotieren lassen. Das Erdbeben vor Japan hatte jetzt wieder den gleichen Effekt, der sich addierte. Wir werden es allerdings nicht bewußt bemerken. Die Erdachse hat sich 2010 um 8 cm und 2011 um weitere 10 cm verschoben. Der „Zeitverlust“ bemisst sich im Mikrosekundenbereich. Aber immerhin. An der Ostküste Japans merken die Menschen die Verschiebung der Landmassen allerdings sehr wohl. Das Land hat sich nicht nur um ca. 2,5 m verschoben, sondern wurde auch „tiefergelegt“, was sich in anderen Gezeitenhöhen niederschlägt. So werden jetzt von hohen Tiden auch Bereiche überflutet, die zuvor nicht davon betroffen waren.

Finalität:

Über Venus, die den MC beherrscht, wird Mond-Neptun, somit der Tsunami und seine Folgen, bestimmend für die kollektiven Lebensbedingungen, Mond-Neptun steht hier, wie bereits ausgeführt, auch für den Konkurrenzkampf unter den Völkern, in welchem Japan mit diesem dreifachen Katastrophenszenario einen ganz empfindlicher Rückschlag erlitten hat. Neben allem Elend und Leid, neben aller Gefahren für Leib, Leben und Umwelt gerät möglicherweise auch die Stellung Japans als eine der führenden Industrienation in Gefahr.

Dieses Horoskop wurde auf das Erdbebenzentrum im Meer berechnet. Zeichnet man den Zeitpunkt für Tokio auf, das als japanische Hauptstadt maßgebend für die Wirkung auf das Land Japan ist, das ja in erster Linie von diesem Erdbeben betroffen wurde, so ergeben sich nur minimale Unterschiede in den Häuserspitzen. Der MC liegt dann auf 7,3 Stier auf einem GSP von Mondknoten-Saturn und signalisiert damit sehr zutreffend die Begegnung mit Schicksal und Tod.

Die Eingebettetheit dieses Ereignisses in diversen Zeitsträngen soll im nächsten Artikel betrachtet werden:
EINE STRAHLENDE ZUKUNFT III – Die Katastrophe in der rhythmischen Zeitqualität (Äquinoktien, Horoskop und Septare der Luftmutation von 1980)

Siehe auch:

EINE STRAHLENDE ZUKUNFT I – Die Akzeleration der Zerstörung und ein Traum

EINE STRAHLENDE ZUKUNFT III – Die Katastrophe in der rhythmischen Zeitqualität (Äquinoktien, Horoskop und Septare der Luftmutation von 1980)

EINE STRAHLENDE ZUKUNFT IV – Was für eine Verdrängung (Inhaltliche und astrologische Beziehung zwischen Fukushima und Hiroshima)

EINE STRAHLENDE ZUKUNFT V – Die plutönernen Füße des modernen Japans (Inhaltliche und astrologische Beziehung zwischen der Meiji-Verfassung und den Geschehnissen in Hiroshima und Fukushima)

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